Das war eine tolle Teampremiere am 16. Juni 2012!

Hier ein paar Stimmen zur Teampremiere:

 

 

Der Film hat uns sehr gut gefallen und uns in eine andere Welt geführt. Besonders gelungen finden wir die Darstellung von Gewalt ohne literweise Blut fließen zu sehen. Der Film regt zu vielfältigen Diskussionen an und spricht viele Altersgruppen an. Interessant ist dieser Film für Jugendliche mit entsprechender Einführung und anschließender Diskussion. Da die Charaktere sehr klar und ihre Entwicklung sehr deutlich und schonungslos dargestellt sind, überzeugt die Filmaussage von selbst. Danke, dass wir diese Teampremiere miterleben durften.

Günter und Ines Petermann

 

…trotz gewalttätiger Handlung und hartem Spiel, ein Kinodebut von großer filmischer Unschuld, was Lothar Bergs authentischem Zugriff zu verdanken ist……ein sehr vielschichtig aufgearbeiteter Film, der das im Endeffekt trostlose Kiezleben im Rotlichtbereich, sowie die aussichtslose Sehnsucht nach „Normalo“- Bürgerlichkeit aufdeckt – und trotzdem seinen übergeordneten Humor nie verliert…

Sabine Falkenberg

 

„Viele Filme im Gangstermilieu erliegen der Faszination, die diese Welt ausstrahlt. In „70 Grad – wenn das Blut kocht“ ist es umgekehrt. Man hat das Gefühl, die beiden Hauptfiguren erliegen der Faszination der bürgerlichen Welt. Faszinierend.“

Peter Thorwarth

 

„Teampremiere: Es war genial! So tolle Menschen auf einem Haufen hat man nicht immer! – So, und wenn wir noch toll bei den Festivals ankommen gibt es wieder einen Grund zum feiern und sich treffen!“

„Film: Nachdem ich meine Rede bei der Teampremiere vor lauter positiven Erstaunen vergessen hatte, hier, was ich ungefähr sagen wollte: Als ich das Drehbuch las, war ich unsicher, dem nicht gerecht zu werden, vor allem wegen der Nacktszenen. Aber… ob ihr es glaubt oder nicht, ich hab mich während des ganzen Drehs nie wirklich nackt gefühlt! Das Vertrauen in unser Team war von Anfang an da, auch, als ich mich mehrmals vom Balkon werfen lassen musste! Alles basierte immer auf Vertrauen. Wir waren eine große Familie, niemand hat uns sitzen lassen, jeder hat mit angepackt, alle haben mitgedacht und vor allem war keiner größer oder kleiner als der andere! Selbst die Pausen haben wir mit Freude gemeinsam verbracht! Da wurde mal von dem Polizeidirektor Falschgeld aus DIN A4 Bögen geschnitten, oder wir sind fast durchgedreht, weil die Kette – diese verdammte Kette – wieder mal verschwunden und dann doch sorgsam eingepackt war! Wir haben uns nachts getroffen um gemeinsam auf den Strich zu gehen – und dabei den Nachtwächter total verwirrt, als seine Straße voll mit süßen Schnitten war! Wir haben viel gelacht, Spaß gehabt. Wir waren ein tolles Team, haben uns immer auf den nächsten Arbeitstag und neue Herausforderungen gefreut! Ich denke ich spreche für das ganze Team wenn ich sage: Es war ne geile Zeit! Und eins ist sicher: Mit Euch immer wieder! „Naja, ich weiß, ich bin einfallslos, aber danke für den tollen Tag! Hat super viel Spaß gemacht! Und ja, ich bin so richtig stolz!!!“

Julia Schatz

 

Herzlichen Glückwunsch zur Teampremiere. Sie ist rundum gelungen. Der Film war sehr beeindruckend und hat gezeigt, dass auch die, die oft als am Rand der Gesellschaft erlebt werden, einfach Menschen mit den uns allen bekannten Gefühlen und Sehnsüchten, schließlich wie wir sind. Inhalt, Dramaturgie und Charakterdarstellung lassen kritische Distanz und Empathie zu den handelnden Personen gleichermaßen zu. Schade, dass ich an der Premierenfeier nur kurz teilhaben konnte, denn auch hier waren Teamgeist und das Miteinander in wohltuend angenehmer Atmosphäre spürbar.Ich wünsche allen Beteiligten mit dem sehenswerten und aufschlussreichen Film noch viel Erfolg.

Auf bald,

Gerhard Kroll

 

Die Teampremiere war perfekt und liebevoll organisiert, wie wir es von Lothar gewöhnt sind. Auch der zeitweilige Regen konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Es war ein großartiges Erlebnis, den Film auf der großen Leinwand  zu erleben und die durchweg positiven Reaktionen der Zuschauer während und nach der Vorstellung haben mich sehr gefreut und zeigten, das wir mit dem Sounddesign und der Mischung alles richtig gemacht haben. Und, obwohl ich wochenlang mit der Tonbearbeitung beschäftigt war und die Dialoge inzwischen mitsprechen kann, war ich auf´s neue begeistert, wie perfekt die Schauspieler, Regie und Kamera gearbeitet haben. Eine wirklich runde Sache – das ist nur der Anfang…

Wolfgang, Renate und Matze

 

Ich finde den Film echt dufte. Die Teampremiere war ne sehr gelungene Veranstaltung. RESPEKT!!!!!!!!! Jute Location, jute Leute, jute Atmo. Allet jut. Ich wünsche euch viel Erfolg! Danke nochmals für die Einladung.

Good Luck,

Steve Seitz

 

Eine beeindruckender Fictionfilm des West-Berliner Milieus…. Tolles Ergebnis nach der Arbeit. Wir haben es genossen, alles mal so richtig in Groß zu sehen und sich den Sound um die Ohren hauen zu lassen!!! Chapeau an Lothar, Thorsten und das Team!!!

Christoph

 

Hi Filmteam, ein gelungenes Projekt. Nie langweilig und ich war stets neugierig wie´s weitergeht. Hat mir sehr gut gefallen.

Bis gleich,

Lutz

 

Moin, moin,

vielen Dank noch einmal für die Einladung. Es war rundum ne geile Nummer. Geiler Film, geiler Regisseur, geile Leute. Speziell auch noch vielen Dank für die Einladung in´s Cafe Breslau. Wir fühlten und fühlen uns immer noch sehr geehrt. Ich hoffe, Du bist nicht böse, dass wir es nicht mehr geschafft haben. Sind nach der Teampremiere in Mitte in ner Kneipe versackt und haben es dann echt nicht mehr auf die Reihe gekriegt, ganz nach Friedenau raus zu kommen. Wir Landeier tun uns in so einer großen Stadt dann wohl doch etwas zu schwer…hahaha.

Also…für den weiteren Erfolg des Filmes drücke ich ganz fest die Daumen. Bin mir sicher, dass da einiges geht.
Es war uns eine Ehre!!!!

Gruß,
Mick

 

Großer Auftrieb – Wiedersehen für viele, große Erwartungen – alle sind gespannt: Wie ist der Film denn wohl geworden? Der Kinovorraum füllt sich schnell, vom Regen lässt sich keiner abschrecken. Noch einen nett eingeschenkten Sekt, ein paar erwartungsvolle Gespräche, Wiedersehen mit Teammitgliedern und dann geht es endlich los: Die Kino-Türen öffnen sich, jeder sucht sich einen guten Platz und in kürzester Zeit sind mehr als 270 Plätze besetzt.

Nach packenden Worten von Lothar Berg, Regisseur, Autor und Motor dieser Zusammenkunft, startet der Film…
Über eineinhalb Stunden Spannung, Mitgerissen werden von den beiden hervorragend besetzten Hauptdarstellern, ihrem Umfeld und ihrem Versuch, zusammen zu finden. Eine ergreifende Liebesgeschichte  – sie können nicht miteinander, aber auch nicht voneinander loskommen, sie küssen und sie schlagen sich, menschliche Abgründe, krasse Normalität und die Hoffnung auf ein Happy End, Gefängnis. Gegenwelten treffen aufeinander, Sprachlosigkeit und die Unfähigkeit, Gefühle zuzulassen und zuzugeben. Am Ende steht die Erkenntnis, die Liebe ist stärker als Gewalt und Zerstörung, aber sie muss eine eigene Sprache finden, um im Alltag bestehen zu können.
Unglaublich, dass der Film komplett ohne Budget und allein durch „Teamspirit & Einsatz“ zustande gekommen ist. Eine grandiose Leistung, ein ergreifender Film mit vielen nachhaltigen, tiefgehenden Eindrücken, einer ungewöhnlichen Sprache und Bildern, die sich einbrennen …

Danke für den schönen Nachmittag ☺  

Tina

 

Der Film „70 Grad – wenn das Blut kocht“ vermittelt sein Sujet, den Alltag zwischenmenschlicher Beziehungen in der traditionellen Rotlicht- und Ludenszene, authentisch und spannend.

Dies wird durch die Besetzung der einzelnen Rollen, mit sowohl ehemaligen Szeneangehörigen als auch mit professionellen Schauspielern erreicht, was dem filmischen Produkt jene handwerkliche Vollendung verleiht, die ihn klar vom Laienfilm abhebt und die Authentizität gibt, die seine Glaubwürdigkeit ausmacht. 

Angenehm wirkt der Verzicht auf jeglichen volkspädagogischen Anspruch, der ihn sonst ähnlich wie die Serienkrimis der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten zu einem reinen Volkserziehungsfilm degradiert hätte.

Durch die konsequente Wahrung seiner eigenen Linie bleibt der Film seinem Anliegen treu, die Höhen und Tiefen, Licht- und Schattenseiten sowie mitunter auch die Banalität des Alltags in der traditionellen Ludenszene darzustellen. Dabei werden die einzelnen Charaktere, besonders das Paar differenziert, ungeschönt, ohne auffallende Übertreibungen kontrovers dargestellt.

Dies gelingt durch den Verzicht auf romantische Verklärung wie auch Dämonisierung und ganz besonders durch die Verschonung des Zuschauers vor jeglichem moralischem Imperativ.

Dem Film „70 Grad“ kommt somit neben seiner künstlerischen auch eine dokumentarische Bedeutung zu.

Christian


© Lothar Berg & Thorsten Wiemer